Verhinderter Leserbrief

24. April 2012

Folgenden Leserbrief habe ich an die Heilbronner Stimme als Antwort auf eine piratenschmähende Polemik des Redakteurs Siegfried Lambert geschickt:

Diebstahl ist der falsche Begriff
Wenn ich jemandem mein Auto gebe, habe ich vorher eine Auto und nachher keines.
Wenn ich jemandem eine MP3-Datei schicke, habe ich vorher eine MP3-Datei und nachher immer noch.
Genau das ist der fundamentale Unterschied zwischen der physikalischen Welt und der Welt der Bits und Bytes. Und dieser Unterschied ist in der Tat wirklich so signifikant und so grundlegend, dass er alleine die Ursache dafür ist, dass die Musikindustrie das große Wehklagen anstimmt und Qualitätsmedien wie die Heilbronner Stimme darauf reinfallen.
Man stelle sich einfach mal vor, wie die Welt funktionieren würde, wenn es ein billiges Gerät gäbe, mit dem man physikalische Objekte beliebiger Größe nachbauen könnte – von der Erdbeere bis zum Wolkenkratzer. Ganz ohne zusätzliche Kosten und ohne dass der ursprüngliche Besitzer etwas davon merkt. Wäre es da sinnvoll, von “Diebstahl” zu sprechen, wenn man das Auto des Nachbarn kopiert? Ich denke nicht und genau deshalb geht auch der Begriff des “Diebstahls”, wie er in der Polemik von Siegfried Lambert benutzt wurde, völlig an der Realität vorbei.
Zugegeben, das Szenario mag absurd klingen, aber exakt das ist es nunmal, was uns die Computer ermöglicht haben. Das verlustfreie Kopieren von Daten jeglicher Art ist so im Kern jeglicher Computertechnik verankert, dass diese ohne das Kopieren schlicht nicht möglich wäre. Genau das ist es auch, was man verstanden haben muss, um sinnvoll in der Debatte um ein modernisiertes Urheberrecht mitdiskutieren zu können.
Beispiele, dass auch eine “Kostenloskultur” offensichtlich funktionieren kann, gibt es zuhauf. Oder hat jemals ein Konsument RTL, Pro7 oder Radio Ton Geld dafür gegeben, den Sender einschalten zu dürfen? Wieviel kostet ein Abonnement des Echo am Mittwoch/Sonntag? Was verlangt die Wikipedia als Abrufgebühr für Artikel?
Wer gern weiter über diese Themen diskutieren mag, ist übrigens herzlich eingeladen, unsere Piratentreffs zu besuchen. Der nächste findet am 3. Mai 2012 ab 18:30 Uhr im K2Acht statt und wir freuen uns immer über Gäste.
Nun erreichte mich ein Anruf der Redaktion, dass man diesen Leserbrief nicht abdrucken könnte, weil der Chefredakteur entschieden hat, dass das kein Leserbrief, sondern eine Pressemitteilung sei. Interessante Begründung. Vor allem, da man in der Vergangenheit ja durchaus schon explizit als Pressemitteilung verschickte Texte einfach als Leserbrief abgedruckt hat.

Nachhaltigkeit, Schmachhaltigkeit

19. März 2012

Eine paar Gedanken zum Text “Schluß mit der Nachhaltigkeitslüge” von Sebastian ‘tirsales‘ Nerz. Wer das nicht gelesen hat, wird vermutlich nicht verstehen, was ich schreibe. Also bitte, klickt kurz den Link an, lest alles durch und kommt dann wieder. Ich warte hier solange.

Vorneweg: Ich bin kein Wirtschaftsfachmann, sondern ITler. Ich habe keine Ahnung. Ganz im Geiste des Internet soll mich das aber nicht hindern, trotzdem meine Meinung lautstark kundzutun. :)

Dem Tenor des Textes kann ich nichtmal so sehr widersprechen. Natürlich muss der erste Schritt in die richtige Richtung die Einsicht sein, dass es ein Problem gibt. Und dass uns beispielsweise das Öl ausgehen kann, das dürfte unter den vernünftigeren Zeitgenossen auch eher unbestritten sein. Wer wissen will, wie der grandiose Andreas Eschbach dieses Szenario zu einem Roman verarbeitet hat, möge sich zum Buchdealer seines geringsten Mißtrauens begeben und nach “Ausgebrannt” fragen. Aber bitte dran denken: Der Mann schreibt zwar genial, aber trotz allem ist es sein Job, Geschichten zu erzählen und keine Wahrheiten zu berichten. Das sollte man auch immer im Hinterkopf haben, wenn man sein anderes “Standardwerk” zur Wirtschaftskrise, “Eine Billion Dollar“, liest. Aber ich schweife ab.

Auf jeden Fall will ich hier auf ein paar Textstellen eingehen, die meiner Meinung nach ein paar Denkfehler aufweisen:

Um unseren aktuellen Lebensstil beizubehalten, verbrauchen wir etwa das 2,7-fache dessen, was unser Planet hergibt. Leider steht uns aber nur eine Erde zur Verfügung. Schon allein das zeigt, dass unsere Verhaltensweise keine besonders nachhaltige sein kann.

Wir sind in Deutschland gut auf dem Weg, eine Informations- und Dienstleistungsgesellschaft zu werden. Nun sind aber sowohl Informationen, als auch Dienstleistungen nicht gerade die Prototypen von Mehrwert, der auch mehr Ressourcen verbraucht. Im Gegenteil: Gerade der IT-Sektor ist ein Paradebeispiel für einen Wachstumsmarkt, der grundsätzlich betrachtet einiges seines Wachstums erstmal nicht durch höheren Ressourcenverbrauch erkauft. Dass hier natürlich einiges altes weggeworfen wird, was eigentlich recyclet (oder rechentechnisch anspruchsloseren Aufgaben zugeführt) werden könnte, ist tatsächlich ein Problem. Aber ein aktueller Prozessor verbraucht für die Herstellung erstmal nicht mehr physikalische Ressourcen als ein 8086er – hier liegt der Mehrwert in verbesserten Abläufen und mehr Know-How. Meine erste 500MB-Festplatte hatte die gleichen Dimensionen und ungefähr die gleiche Masse wie ein aktuelles 3TB-Modell. Auch der Linux-Kernel war 1994 in Version 1.0 noch unter 180.000 Zeilen lang und ist in der aktuellen Mainline-Version 3.3 vom 18.3.2012 auf über 15.000.000 Zeilen angewachsen. Und da betrachte ich nur die “Produzenten”seite. Tatsächlich ist nicht abzuschätzen, wie hoch der Gewinn durch die kostenlose Verfügbarkeit von Linux sein dürfte. Und so einige Firmen verdienen ihr Geld damit, für kostenlose verfügbare Software Support zu bieten und schaffen es so, zu wachsen, ohne nennenswert mehr Ressourcen zu verbrauchen.

Auch beim in Deutschland starken Automobilsektor baut einiges vom Wachstum nicht unbedingt auf erhöhten Ressourcenverbrauch auf. Die Masse (und das ist meines Erachtens eine recht brauchbare Metrik für tatsächlichen Ressourcenverbrauch) eines aktuellen Audi A6 ist mit >=1650 kg keinesfalls exponentiell von den >=1370 kg seines 15 Jahre älteren Vorgängermodells entfernt. Und auch die Anzahl der in Deutschland produzierten Autos ist seit über 20 Jahren ziemlich stabil.

Und ja, mir ist bewußt, dass das zwar für Deutschland so gelten mag, international betrachtet aber keinesfalls. Ändert trotzdem nichts daran, dass die Automobilbranche in Deutschland es geschafft hat, den Umsatz ordentlich zu steigern. Als Quelle sei hier auf die Jahresberichte des VDA verwiesen.

Das gleiche Problem sehen wir auch an der offiziellen Staatsverschuldung Deutschlands. Sie liegt bei etwas mehr als zwei Billionen Euro, plus oder minus ein paar Milliarden. Um die genaue Zahl angeben zu können, wächst sie zu schnell.

Klingt erstmal beängstigend. Dass aber das private Geldvermögen in Deutschland (Grundstücke und Sachvermögen sind hier explizit nicht mit einberechnet) derzeit bei ca. 5 Billionen Euro liegt, lässt zumindest die “offizielle” Zahl von 2 Billionen nicht ganz so düster erscheinen.

Und das, obwohl bei dieser Statistik noch nicht einmal berücksichtigt wird, dass die Renten- und Pensionskassen leer sind. Rechnet man aus, welche „Nachhaltigkeitslücke“ (schon wieder dieses Wort!) besteht, welche Vorsorgen also gebildet werden müssten, um die entstehenden Kosten zu decken, so fehlen uns dort etwa fünf Billionen Euro.

Da wir in Deutschland (zumindest in der Theorie) ein umlagefinanziertes Rentensystem haben, ist es natürlich nicht legitim, zukünftige Kosten einfach hochzurechnen und auf die jetzigen Staatsschulden draufzuschlagen. Denn der Kern, die Idee der Umlagefinanzierung ist nunmal, dass im Idealfall eben keine Vorsorgen gebraucht werden. Natürlich haben speziell die Rentenkassen heute noch nicht die Kosten der Wiedervereinigung überwunden und natürlich hat auch die Politik durch z.B. die Riesterrente systematisch daran gearbeitet, das Vertrauen in die Rentenkassen zu untergraben. Aber daraus das grundsätzliche Versagen des umlagefinanzierten Systems zu folgern, ist erstmal kein logisch gültiger Schluß.

Aber aller guten Dinge sind drei: Der demografische Wandel macht dem unbegrenzten Wachstum zumindest in Deutschland ebenfalls einen dicken Strich durch die Rechnung. Durch diesen Wandel arbeiten immer weniger Menschen. Das Verhältnis von Einzahlern der Renten- und Pensionskassen zu den Empfängern verändert sich zu Ungunsten der Zahlenden.

Ah, mein alter Freund, der demographische Wandel. Nur leider ist, wenn man eine gesamtwirtschaftliche Betrachtung macht, weder die absolute Anzahl der arbeitenden Menschen eine relevante Kenngröße, noch ist es das Verhältnis von Renten- und Pensionsempfängern zu den dort Einzahlenden.

Denn die tatsächlich geleistete Arbeit wird nicht weniger, sie ist seit vielen Jahren mehr oder weniger konstant. Und wenn man ganz Deutschland betrachtet, hilft es natürlich nicht, sich nur auf die Rentenkassen und ihre Probleme zu konzentrieren (übrigens sei mir noch der zynische Einwurf erlaubt, dass das sowieso nur temporäre Probleme sind, von denen ich, wenn ich mal mein Rentenalter erreicht habe, eher nicht mehr betroffen sein werde). Denn es sind ja nicht nur die Rentner, die von der “arbeitenden Bevölkerung” bezahlt werden müssen. Was gesamtwirtschaftlich deutlich aussagekräftiger ist, ist die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (von mir aus auch im Verhältnis zu denen, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst finanzieren). Und diese Zahl ist zwar leicht rückläufig, aber nicht so sehr, dass ich empfehlen würde, panisch aus dem Fenster zu springen.

Unbegrenztes Wachstum gibt es nicht. Sich vorzugaukeln, dass Wachstum unendlich lange weitergehen kann, funktioniert auf Dauer einfach nicht.

Ich zitiere @Street_Dogg:

“Uff, natürlich geht Wachstum unbegrenzt. Das erst erstmal nur ne rechnerische Größe und geht so lange, wie noch Nullen da sind.” (Quelle: Internet)

Genau, uff. Jetzt hab ich schon wieder viel zu viel getippt, mit mindestens 50% Blödsinn, Milchmädchenrechnungen und Denkfehlern (erwähnte ich schonmal, dass man bitte den Ratschlägen von ITlern zur Wirtschaft nicht unbedingt vertrauen sollte?).

Jedenfalls, um das zum Schluß des Artikels nochmal klar zu sagen: In der Grundaussage stimme ich dem Artikel durchaus zu.

Inkrementeller Tätigkeitsbericht (was: Meine Piratenwoche)

18. März 2012

Da ich in letzter Zeit offensichtlich nicht so sehr dazugekommen bin, den wöchentlichen Rhythmus einzuhalten (Duh!), kommt jetzt ein unsortierter Batzen in Kurzform aus dem Gedächtnis.

ACTA

Die beiden Großdemonstrationen gegen ACTA sind auch nicht spurlos an uns vorbeigegangen. Nachdem wir bei der ersten Runde in Stuttgart mit dabei waren (und ich einer von 10 Ordnern auf geschätzt 7500-10000 Demonstranten war), wurden wir dann zum zweiten Termin fast schon genötigt, selbst eine Demo in Heilbronn zu organisieren. :)

Mit im Endeffekt ca. 200 Teilnehmern war diese natürlich deutlich kleiner. Im Vorfeld gabs da natürlich einiges zu planen, hauptsächlich Marlon hat hier tatkräftig mitgeholfen.

Gefreut hat mich, dass wir hier trotz der extrem kurzen Planungsphase doch noch ein überparteiliches Bündnis mit der Grünen Jugend, den Jungen Liberalen und der LINKEN hinbekommen haben.

Heilbronn-Flyer

Wie immer, wenn man gegenüber dem Alexplus erwähnt, selbst einen Flyer zusammenbasteln zu wollen, dauert es nicht lange, bis man ein professionell aussehendes druckfertiges PDF von ihm bekommt :)

Die Textvorlage kam aus Stuttgart, wir haben das leicht angepasst und Alex hat das dann zu einem schönen Flyer verarbeitet.

Medienarbeit

Ein Redakteur des Hanix-Magazins (ein Magazin, was nur online erscheint) hat uns beim Heilbronner Piratentreff besucht und in diesem Rahmen ein Interview mit mir geführt. Das Ergebnis ist in Ausgabe #5 (Februar 2012) ab Seite 80 zu begutachten. Leider ist mir keine Möglichkeit bekannt, direkt auf die Seite zu verlinken.

Landesparteitag

Zu dritt sind wir nach Heidenheim gefahren, haben den Landesparteitag besucht, einen neuen Landesvorstand gewählt und für ein neues Gate gesorgt (bemerkenswert ist, dass die Anzahl der Skandälchen rund um die Piraten seitdem zumindest gefühlt deutlich gesunken ist).

Bürgerportal

Auch wenn es ruhig war, kann ich vage Andeutungen machen, dass da im Hintergrund gerade einiges passiert. Es ist die Zeit gekommen, hier weiterzupowern. Das Projekt ist zu wichtig, um es einschlafen zu lassen, bevor es überhaupt losgegangen ist.

Völkerverständigung (II)

elzoido auf Reisen. Nachdem ich letztes Jahr den Wiener Stammtisch besucht habe, hab ich jetzt in Zürich nachgezogen. War ein sehr schöner Abend mit netten Diskussionen – und man hat sich sogar angestrengt so zu sprechen, dass ich es verstehen kann :)

Sonstiges

Piratentreffvor- und -nachbereitung, Mitglieds- Beitragsminderungs- und sonstige Anträge bearbeiten, Vorstandsticketsystem pflegen, Wiki gärtnern, hier eine Kleinigkeit, da eine Kleinigkeit.

Aus dem Maschinenraum

5. Januar 2012

Ja, ich lebe noch und mir gehts gut. Die fehlenden Piratenwochen werd ich hoffentlich nachholen, aber höhere Priorität hat der Umzug des Servers hier.

Und die gute Nachricht: Wenn ihr das lesen könnt, seid ihr schon auf dem neuen Server gelandet :)

Meine Piratenwochen KW47,48,49/2011

11. Dezember 2011

Die Zeit vergeht, schon 3 Wochen kein Update hier. Sorry, es ist gerade einfach viel zu viel zu tun (nicht nur piratig). Ich geh aber davon aus, dass das jetzt zumindest bis zum Ende des Jahres besser wird und wieder ein wenig mehr Zeit für Piratenprojekte da sein wird. Und wenn ich in Zukunft wieder berichtenswerte Ereignisse zeitnah notiere, werd ich eventuell auch weniger das Gefühl haben, zweimal die Hälfte vergessen zu haben.

Übrigens: Nur weil ich ab sofort das Tagesgeschäft hier nicht extra aufführe, heißt das nicht, dass ich nix für die allgemeine Orga gemacht hätte. :)

Bundesparteitag

Wer meinen Twitter-Feed aufmerksam las, konnte eventuell feststellen: Ich war beim Bundesparteitag in Offenbings. :)

Vor allem der Samstag Abend war dann trotz verregnetem Anfang und lauwarmem Glühwein doch noch sehr fein. Hab viele Piraten aus der ganzen Republik kennengelernt und auch die örtliche Wirtschaftswirtschaft wurde angekurbelt.

Politisch ist da natürlich auch einiges passiert, es gibt unzählige Medienberichte, in welche Richtungen wir unsere Programmatik erweitert haben. Hier würde das jetzt diesen Rahmen sprengen. Aber ich kann mir vorstellen, bei Gelegenheit (*hust* *hust*) in einem neuen Blogeintrag ein wenig ausführlicher meinen Senf zu ausgesuchten, einzelnen Entscheidungen abzugeben.

Bewerbung Landesparteitag 2012.1

Aus dem KV HN kam eine Bewerbung zur Ausrichtung des Landesparteitages. Richtig tief war ich in die Bewerbung nicht involviert und letztendlich hat auch ein deutlich günstigeres Angebot aus Heidenheim gewonnen.

Ich gehe aber davon aus, dass für zukünftige Parteitage wieder Bewerbungen aus dem KV kommen, die dann hoffentlich konkurrenzfähiger sein werden.

Meine Piratenwoche KW45/2011 und KW46/2011

20. November 2011

Piratenveranstaltungen

Am 12.11. war ich auf der KV Marina in Tübingen und hab einige Ideen mitgebracht, die nun so langsam in meinem Kopf reifen. Mehr und konkreteres wird es dann zu gegebener Zeit hier an dieser Stelle geben.

Außerdem habe ich am 19.11. die Gründung des KV Rhein-Neckar/Heidelberg besucht. Als ehemaligen Heidelberger und Vorsitzender des Nachbar-KV (die südlichen Ausläufer des neuen KV sind von mir zuhause nicht wirklich weit weg, außerdem gibt es bei der Abdeckung durch die Rhein-Neckar-Zeitung gewisse Überschneidungen) hat mich die Entwicklung da natürlich auch ein wenig mehr interessiert.

Infostände/Kaperbriefe

Vorherrschendes politisches Thema ist natürlich der Bürgerentscheid zu Stuttgart 21. Dazu haben einige Piraten für den Landesverband Baden-Württemberg eine kleine Zeitung erstellt, den sogenannte “Kaperbrief Südwest“. Ich hab mir deshalb den Kofferraum in Stuttgart vollgeladen und sowohl den KV Ludwigsburg, als auch den KV HN mit jeweils über 2000 Exemplaren beliefert (sowie noch eine Handvoll andere Landkreise).

Infostände zum Verteilen hab ich auch angemeldet, am 12.11., 19.11. und am 26.11. fanden/finden die statt. Und wenn ich nicht gerade auf irgendwelchen anderen Piratenveranstaltungen zugegen bin, bin ich auch vor Ort dabei.

Bürgerportal

Auch hier gibt es glücklicherweise endlich Fortschritte zu vermelden. Einen größere Teilbaustelle des Projektes, nämlich das automatisierte Importieren von “fremden” Artikeln und Pressemitteilungen, hab ich erstmal fertiggestellt. Fehlt noch das WordPress-Theme. Dafür muss ich zwar erst noch meine PHP-Fähigkeiten auffrischen, aber der offizielle und öffentliche Start des Projektes dürfte jetzt schon ein deutliches Stück näher gerückt sein.

Meine Piratenwoche KW43/2011 und KW44/2011

7. November 2011

Vorstandstreffen

Am 29.10. haben sich die Vorstandsmitglieder des KV HN getroffen. Die Protokolle hinken noch ein wenig hinterher, aber es wurde bei dem Treffen auch nix großartiges beschlossen. Ach ja, wie beinahe schon üblich ein dickes Lob an den Alexplus, der uns sehr sehr schicke Visitenkarten gebastelt hat.

Piratentreffs

Am 31.10. war ich in Schwäbisch Hall auf dem Stammtisch und am 1.11. dann in Heilbronn beim “Stamm”stammtisch. Bei beiden Gelegenheiten ist leider so einiges Besprechenswertes aus Zeitgründen unerwähnt geblieben. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Im Großen und Ganzen waren es dann doch zwei sehr produktive Abende.

Öffentlichkeitsarbeit

Am 4.11. hat attac Heilbronn zusammen mit den Frauenräumen den Flim “The Social Network” gezeigt. Mein perfider Plan war ja ursprünglich, mir die Tonspur im Original auf Kopfhörer zu legen, um so die doitsche Synchro nicht ertragen zu müssen. Nur leider hat mir da der PAL-Speedup einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Nichtsdestotrotz hat sich nach dem Film noch eine Diskussion ergeben, bei der ich als sich auskennender Pirat ein wenig den Erklärbär spielen durfte. Besonders bemerkenswert waren da ja teilweise recht seltsame Meinungen von Anwesenden, nämlich zum Beispiel dass Freundschaften übers Internet grundsätzlich niemals nicht möglich seien, weil man sich ja nicht riechen kann. Oder so.

Meine Piratenwoche KW41/2011 und KW42/2011

23. Oktober 2011

Orga

Es gab vorstandsintern so einiges wildes Jonglieren mit Mitgliedsanträgen: Die Nachwehen von Berlin und der neue Online-Mitgliedsantrag haben ihr Übriges getan. Wenn ich spontan genau sagen müsste, wie viele Anträge wir die letzten Tage genehmigt haben, müsste ich erst nachschauen. Moment bitte…

…OK, hab nachgeschaut. Also, ich hab bisher (Stand: 23.10., 22:00) 13 neue Begrüßungsmails verschickt. Das bedeutet bisher knapp 30% Mitgliederzuwachs im KV Heilbronn. Bisher macht die Mitgliedsantragsflut aber noch keine Anstalten, abzuebben.

Außerdem hab ich ein Tool zusammengebastelt, was uns vorstandsintern helfen soll, den Überblick über Anträge zu behalten bzw. bekommen. Die Basisfunktionalität (Userverwaltung, Anträge einstellen, Abstimmen) tut es schon recht gut, aber es gibt natürlich noch einige Ecken, die poliert gehören.

Völkerverständigung

Dienstag habe ich den Piratenstammtisch in Wien besucht. War zumindest mal eine interessante Erfahrung, ich werd da bei Gelegenheit nochmal mehr zu berichten.

Öffentlichkeitsarbeit

Der SWR Heilbronn hat sich gemeldet und würde gerne einen Radiobeitrag mit und über uns machen. Ich hab auch schon ein wenig mit dem Redakteur am Telefon geplaudert und werd mich mit ihm am Montag (also morgen) zur Aufnahme treffen.

Außerplanmäßiger Piratentreff

Freitag letzter Woche war ein außerplanmäßiger Piratentreff in unserem alten Stammlokal Klubsofa. Eigentlich war das Ziel, über Anträge für den Bundesparteitag zu sprechen. Aber dank 2 interessierten Gästen (bei 3 Piraten), sind wir relativ schnell dazu übergegangen, über das Phänomen der Piratenpartei allgemein zu reden. Ich habe schon vorgeschlagen, in nächster Zeit wieder wöchentlich einen Piratentreff abzuhalten und auch wieder mit Infoständen präsent zu bleiben. Vom derzeitigen Aufwind können wir nur profitieren.

Besuch der BzV-Vorstandssitzung

Am Montag letzter Woche war ich zusammen mit Remy in Stuttgart zur konstituierenden Sitzung des neuen Bezirksvorstands. War ein netter Abend und ich wünsch dem neugewählten Vorstand viel Erfolg und bin zuversichtlich, dass wir eine gute Zusammenarbeit hinbekommen.

Meine Piratenwochen KW 37/2011 und 38/2011

25. September 2011

Arbytesbedingt war mal wieder wenig Zeit für piratige Aktivitäten. Das wird sich auch im Oktober vermutlich nicht wesentlich bessern. Aber dann!

Berlin!

Im Heilbronner Piratenblog hab ichs ja schon geschrieben: Glückwunsch an die Berliner Piraten! Das war ein wichtiger und deutlicher Schritt nach vorne – jetzt wirds ernst. Und wenn jetzt die Karten richtig ausgespielt werden, sieht es die Stimmung auch sehr positiv aus für einen Bundestagseinzug 2013. Aber bevor ich Zukunftpläne spinne, schaue ich erstmal sehr interessiert nach Berlin.

Vorstandsorganisation

Die Geschäftsordnung des Vorstands war schon lange überfällig. In einem Piratenpad lag mein Entwurf auch schon eine ganze Weile rum, aber bis zuletzt hatte ich Hoffnung, dass wir das auf einer Reallife-Sitzung verabschieden können. Nunja, der Zug scheinst durch einen alsbald anstehenden Umzug erstmal abgefahren zu sein, weshalb die Geschäftsordnung nun halt per Mail und Umlaufbeschluss genehmigt werden soll.

Da Umlaufbeschlüsse sowieso bei uns relativ wichtig werden werden, bin ich gerade dabei, ein kleines Tool zu schreiben, um den Umgang damit zu vereinfachen.

Infotisch und Pressearbeit

Samstag, 24.09. war wieder ein Infotisch in Heilbronn (und auch sonst so ziemlich überall bundesweit). Im Zuge des Berliner Wahlsieges wollten wir uns gerne präsentieren – haben wir doch direkt nach der Wahl schon deutlich gespürt, dass das Interesse der Medien und Bevölkerung exorbitant angestiegen ist.

Im Rahmen des Infostandes war auch ein Fotograf und ein Redakteur der Heilbronner Stimme vor Ort. Der daraus entstandene Bericht ist auch schon online und wird wohl Montag auch in der Printausgabe erscheinen. Ganz korrekt wurde ich nicht wiedergegeben (und stellenweise auch deutlich aus dem Kontext gerissen), aber damit muss ich wohl leben.